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Entries tagged as big city life
Friday, May 1. 2009
 So I was over in the park, knee-deep (well, up to 3") in snowy seeds, took a wrong turn, and found myself in a minor forest fire.
It's kinda hard to take seriously a fire that's all of three inches high, but still, it seemed to cover a good portion of the eastern slope. And of course, Google Maps failed to get a good lock on my position that we could have given the fire brigade. You gotta hate when that happens.
In other news, having to chain three sshs to tweet that seems … suboptimal.
But yeah, it's the barbeque season, what do I even expect.
I heard the sirens off in the distance as I left the park.
Now playing:
Lloyd Cole and the Commotions — Forest Fire
Wednesday, April 22. 2009
 «Ich kündige den Mietvertrag für Wohnung. Das Wohnen über einem „Erotikkino“ entspricht nicht unseren Vorstellungen von „Wohnqualität Prenzlauer Berg.“»
Now playing:
Stan Ridgway — Dogs
(This one is for the eyes of the other dogs to come)
Friday, April 17. 2009
 Kangaroos in Sweden — PirateBay guys convicted
«The court said we were organised. I can't get Gottfrid out of bed in the morning. If you're going to convict us, convict us of disorganised crime.»
«This wasn't a criminal trial, it was a political trial. It is just gross beyond description that you can jail four people for providing infrastructure.»
—BBC Zensursula
In other news, I stood and was counted at the German Presseamt earlier today. Demo against censorship, and calling out the government's bullshit reasoning: That censorship is needed to fight child pornograpy. Interestingly, most child-porn servers are in European countries where they're highly illegal, so a handful of activists armed with the block-list called the providers, and the providers switched off most of those sites within the day. This means they did more against child porn within the existing framework within one day than the government have accomplished within a year; either our overlords and -ladies are hideously incompetent, or they're lying to us about what they're trying to do. In either case, they've got to go.
And that's not even going into how problematic it seems to make that good porn/bad porn distinction.
Continue reading "Netizen"
Now playing:
R.E.M. — Exhuming McCarthy
Friday, April 3. 2009
 I understand just a little —
¡No comprendo! — It's a riddle! —Wall of Voodoo, Mexican Radio
In dieser Stadt werd' ich immer nur ein Fremder sein, und allein! — Udo Jürgens, Griechischer Wein
Strange is your language, and I have no decoder — Peter Gabriel, I don't remember Weia.
Ich war letztens mit einer Freundin zum Brunch. Also, erst mal habe ich nach allen Regeln der Kunst verschlafen (Meisterin im, 2. Dan), und bin dann mit einem Taxi dahin gejettet. Und dann habe ich mir da einen zurechtgestammelt. Superpeinlich. Kein Satz heile. Macht nichts, sagte Birte, wir füttern Dir jetzt Kaffee. Das bewirkte dann auch Besserung. Schön.
Vorher kam allerdings so ein Mann bei uns am Tisch vorbei, der nach meinen Flöten (s. Bild) fragte und kein Deutsch konnte. Ich drehte mich zu ihm um und hatte ihn schon komplett geflooded bevor mir klar wurde, daß sein English eine Geschwindigkeitsbegrenzung hatte und er das mit den Tuten vielleicht sooo genau auch gar nicht hat wissen wollen. Dann: Katze — exponential back-off (nicht zu verwechseln mit Katz back-off).
Fünf Minuten später war dann auch mein Deutsch am Start.
Ich habe einen IRC-channel der Deutsch ist. Ich blogge manchmal auf Deutsch. Das geht alles auch schon morgens. Das ist es also nicht. Das Gehirn kommt schon recht früh um die Serpentinen der deutschen Sprache. Allein, die Zunge tut's nicht mehr. Zu fremd sind die Silben inzwischen, zumindest zeitweilig. Ich rede beim Brunch deutsch, und drei Sätze beim Einkaufen. Das war's. Gruselig.
So gesehen muss man vielleicht gar nicht aus Berlin wegziehen. Tolle Wurst. Komisch ist es aber trotzdem, denn schon wieder merke ich, wie die Lebensrealität von Menschen weiter auseinanderdriftet. Virtual tribes.
Letztens sass ich mit ein paar neuen Bekannten meiner Altersgruppe beim Klönen, und eine sagte, sie habe Angst vorm Fliegen, woraufhin ich sagte, Die ersten zwei Mal war's spannend, jetzt sind es eher drei Stunden extra Schlaf — «Weckt mich nicht zum Essen!» Worauf die Frage kam, wie oft ich denn flöge, und die Klarstellung, daß sie Angst hätte, überhaupt — zum ersten Mal — zu fliegen. Autsch. Das hatte ich nun überhaupt nicht auf dem Radar, dass es Menschen meines Alters in Westeuropa geben könnte, die überhaupt noch nie geflogen sind. Das ist ja nun spätestens seit den Billigfliegern kein Luxus mehr.
Ich weiss ja, daß gerade in Berlin eine ziemliche Pluralität an Lebensrealitäten vorhanden ist. Ich sag auch nicht, Ich wohn Prenzlauer Berg, so-und-so viel Quadratmeter, ich sage, Ach weh, ich hab mich gerade getrennt, und jetzt habe ich eine Wohnung am Hals, die für eine allein spürbar zu groß — und zu teuer! — ist. Wahr ist beides, aber das erste klingt zu leicht nach Angabe. Muss ja nicht sein. Und reich bin ich ja auch gar nicht.
Aber Realität drückt sich ja ohnehin gar nicht mal so sehr — oder jedenfalls nicht nur — in Geld aus, auch wenn es manches einfacher macht. (Die Theorie sagt ja, Vielen Kleinkram kann man ja mit Geld bewerfen — Zu spät? Taxi! Fensterputzer! Putzmann! — und hat dann mehr Zeit für abstraktere Probleme, die interessanter und/oder einträglicher sind. ) Ich kenne aber einen ganzen Haufen Leute — Studenten, Studerpel, und andere —, die zwar kein Geld haben, aber trotzdem interessante Gedanken (sich also mit abstrakten Problemen zu befassen schaffen). D.h., einen essentiellen Teil von "unterschiedlicher Lebensrealität" verorte ich ganz woanders, nämlich in der Wissbegierde und der Freude am eigenen Gedanken. Leider gibt es aber auch dort eine ziemliche Pluralität, wie ich jüngst schrieb, nachdem ich mal aus dem Elfenbeinturm des my friends, and my friends' friends (FoaF) gekullert bin. Mir floss da in Enttäuschung und Überraschung spontan folgende Minds on Fire -Klassifikatzion aus den Katzentatzen:
- "Leute wie Du und ich"
- Kennt viel Zeug nicht …
- … und hat nicht genug Interesse an neuem, um es in Wikipedia nachzuschlagen wenn es erwähnt wird …
- … und versteht es auch bei beliebig einfachen Erklärungen nicht …
- … und wird aggressiv wenn ihm/ihr unbekannte Worte oder Konzepte erwähnt werden.
Die Stufen 1-4 sind in dieser Reihenfolge OK, unverständlich, traurig, und echt nervig.
Ich denke immer, Bunt ist das Leben und granatenstark, Hoschi! , wenn ich auf ein unbekanntes Wort oder Konzept stosse, und schlage das flugs nach, mit einer eigenartigen Mischung aus Freude (Das Leben bietet immer noch Neues, vielleicht sogar Interessantes! ) und Scham (huch, über 30, und es gibt immer noch Zeug das ich nicht weiss! ).
Daß da Leute stattdessen regelmässig denken, Mir egal! , finde ich … naja, ein bisschen fremdartig (manche würden vielleicht auch hier schon "traurig" raten, aber ich will mal konservativ(!) sein, in dubio pro etc.), glaube ich.
Vielleicht ist das der Unterschied — die einen bleiben mit der Zunge an kaltem Metall kleben, und die anderem mit dem Gehirn an Wikipedia und e2 …
Tuesday, March 10. 2009
 Last week in Istambul¹. Another one of those work/sleep, guided tour, fashion show things, so take with usual dose of salt.
¹ After years of being completely naked of camera fu other than being able to tell which end to contort in front of, I caved in at last and got an EOS, so there's pictures and snark this time.
Continue reading "Istanbul (not Constantinople)"
 I bet you thought they made stuff up for Yes, Minister.
«The pelican crossing was the first definitive light controlled crossing in the UK, introduced in 1969, after the earlier failed experiment of the panda crossing. Previously only zebra crossings had been used, which have warning signals (Belisha beacons), but no control signals. The pedestrian lights are situated on the far side of the road to the pedestrian. A puffin crossing has the lights on the same side as the pedestrian; a toucan crossing is a crossing for pedestrians and bicycles; a pegasus crossing allows horse-riders to cross as well. A HAWK beacon, used experimentally in the USA with a standard pedestrian crossing signal, stops traffic when a pedestrian pushes a button to cross, but goes dark unless activated.» —Wikipedia
Continue reading "Tiernamen"
Now playing:
Maryam Mursal — Hamar (the big city)
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Comments
Mon, 08.03.2010 23:36
Mon, 08.03.2010 23:08
Sun, 07.03.2010 14:40
Fri, 05.03.2010 12:11
Fri, 05.03.2010 11:42