We've all been raised on television to believe that one day we'd all be millionaires, and movie gods, and rock stars. But we won't. And we're slowly learning that fact. And we're very, very pissed off.
Irgendwann stellt man fest: Irgendwann stirbt man doch,
"der Rest ist warten."
Irgendwann stellt man fest: Auch ich werde nicht jünger, diejenigen von uns die bisher noch keine Schönheitsköniginnen waren, werden es wohl auch nicht mehr.
Irgendwann stellt man außerdem fest: Hobbyprojekte sind Stuss — erstens kommt es gar nicht mal so selten vor, daß Leute mit den selben Hobbies ansonsten völlig unerträglich sind, und zweitens haben die meisten nicht-trivialen Projekte so selten Meilensteine über die man reden kann, daß es sich schlicht nicht lohnt, wenn man nicht in Wirklichkeit keine Partnerschaft, sondern ein Tutorium baut.
In solchen Momenten braucht man Freunde, die einen gut finden, wie man ist — auch wenn man nicht die Schönste, die Fähigste oder die Nützlichste ist. Dann kann man sogar sagen,
Ätschbätsch, Nützlichste, nützlich magst Du sein, aber diese Freundinnen hast Du nicht!
Man erkennt unschwer: das funktioniert nur mit Freundinnen, die man selbst auch zurückwertschätzt; wer glaubt, daß er eigentlich mit den Freundinnen der Fähigsten viel besser dran wäre, kann hier nur verlieren. Die Richtlinie besagt ja nicht von ungefähr, daß einsame Menschen meist gar nicht keine Freunde haben, sondern "unbefriedigende" Freunde. Wer keine "guten" Freunde hat, steht ganz allein da mit seiner Mittelmässigkeit, nicht die Schönste, nicht die Klügste, die Nützlichste — und auch sonst nicht geschätzt. Da hilft nur noch bedingungslose Liebe — Haustiere. Kinder. Ein Verschieben der Leere in die nächste Generation — die Sinnfrage gehört uns nicht, wir haben sie nur von unseren Kindern geliehen.
"Ach was,"
sagen jetzt einige meiner Lesenden sarkastisch. Vermutlich zu Recht, denn diesen Umstand bemerkt man üblicherweise spätestens in den frühen Zwanzigern. Leider vergißt man (»Ich«) ihn aber auch andauernd wieder im allgemeinen Alltag, der merkwürdigerweise überhaupt nicht an dieser Einsicht ausgerichtet ist. Außerdem — ach, ich hol mal ein bißchen weiter aus, vielleicht fühlt sich ja jemand bedroht.
Mela hatte in ihrem
Asperger-und-ADD-log gerade eine Referenz auf
Hochbegabung bei Frauen. Spannend ist, was für eine unheimliche Nabelschau das ist mit der Hochbegabung. Allein schon das Wort ist wenig günstig.
"Ich bin hochbegabt"
klingt nach übelster Angabe und kommt auf der Tabuskala vermutlich gleich hinter Lepra an den Geschlechtsteilen.
Aber das ist ja nur das eine. Sehen wir uns diese
frida-Seite doch mal an.
Diese Farben! Dieses Layout! Oh, Schlauchkleidbilder, da seh ich aber besser drin aus! Und wie sie ihre Freundin beleidigt hat — klar, gedacht hätte ich das auch, aber wie dusselig muß man sein, um es auszusprechen?
Mal ehrlich — wieviele von meinen mit Normalbegabung gesegneten Lesenden haben bei der Seite heimlich gedacht,
Wo sieht man denn jetzt bitte mal was von der angeblichen Begabung?
Das ist ja des Pudels Kern: nicht geförderte Hochbegabung ist ein nicht eingelöstes Versprechen. Nicht geförderte Hochbegabung ist vermutlich viel schlimmer als geförderte Normalbegabung — man erfährt alle Nachteile der Hochbegabung, stellt aber gleichzeitig keinen überlegenen — oder auch nur hochwertigen —
output
her.

Das Spannende ist auch, daß sich da jemand — vermutlich im Taumel der Selbsterkenntnis — solcherdings in der Öffentlichkeit erklärt. Denn man fragt sich ja, für wen steht das da? Für die anderen Hochbegabtinnen? Diese — wie der Artikel weiß — fiesen Schnepfen, die alles in der Luft zerreißen, den Lebenslauf und die umgebende
site
gleich mit? Für die Normalbegabten?
Seht her, ich bin ein underachiever, und wenn es einen Namen hat, dann ist man nicht selber schuld
? Ich frage mich immer, ob's das so bringt. Im Rahmen des oben gesagten bedeutet das natürlich eine besondere "Ironie" — die Hochbegabte steckt trotz, vermutlich sogar
wegen ihrer Begabung mit allen anderen in der Mittelmäßigkeit fest, vielleicht sogar noch darunter; die Divergenz zwischen dem was ist und dem was hätte sein können ist besonders groß, und vielleicht trifft die Mittelmäßigkeit gerade sie besonders hart und unvorbereitet. Nur, wiederum, was soll's? Die verpassten Gelegenheiten bleiben verpasste Gelegenheiten.
So, understand...
Don't waste your time always searching for those wasted years.
Too old to be a child-star, too young for character roles … Looking at the recent pictures, it seems I'm on the verge of leaving behind that mid-twen look, that awkward in-between time, no longer a girl, but not quite a woman yet. Good thing, exce
Tracked: Mar 09, 19:43
Fetischismus funktioniert ja so, dass es ein Ziel gibt, Erfüllung zum Beispiel, den Soll-Zustand. Dann den Ist-Zustand. Und dann den Fetisch, der die Brücke zwischen beiden sein soll. So ist das in der Religion. Und auch bei sexuellen Fetischen, an die di
Tracked: Dec 01, 09:01