Sunday, August 6. 2006
 Nachdem mir jetzt aus drei verschiedenen Richtungen angetragen worden ist, daß ich doch bitte mal Ethical Slut lesen solle und es auch noch auf Telepolis gefeatured wurde, habe ich nachgegeben. Zur Zeit lese ich gerade das Kapitel "Eifersucht", wohl ein Thema das zu erwarten ist in einem Buch, bei dem auch um Polyamorie geht. Das nun wieder erinnert mich an allerlei Gespräche die ich über die Jahre hatte, insbesondere auch mit Verheirateten mit Nachwuchs, die zu den seltsamsten emotionalen Verrenkungen und Kompromissen bereit schienen um zusammen zu bleiben — "der Kinder wegen."
Das ist ein eigenartiger Ausflug in den Realismus des Beziehungsalltags, den man sich als DINK oft nicht gibt — unsereins muß ja nicht jenseits von schwarz und weiß operieren, was durchaus seine Vorteile hat: herkömmliche Romantik lebt ja genau von diesen Absoluten, den unrealistischen Überhöhungen.
Die erste zu beziehende Position ist ja die zwischen Außensteuerung und Niemand ist eine Insel , die Frage also, wieviel Bestätigung von außen man braucht, und wieweit man das streuen möchte — wenn es schon nicht schafft, völlig unabhängig von der Meinung anderer Selbstwertgefühl aufzubauen, und das geht wohl den meisten so, wieviele andere sollten das dann sein?
Continue reading "The green-eyed monster and the desire for closure"
Friday, August 4. 2006
 Während der Wahl hieß es noch, ist ja egal wen man wählt, die sind ja dieses Mal eh alle nicht unterscheidbar . Der Teufel steckt mal wieder im Detail, wie sich jetzt am Katzenjammer über Irrungen wie die Stammzellenpolitik oder den Wunsch, die Kirche wieder stärker in die Erziehung einzubeziehen zeigt: die deutsche Politik spielt in der intellektuellen Religionalliga.
Nur weil zwei unsympathisch sind, sind sie eben noch lange nicht ununterscheidbar. Ich für meinen Teil nehme das zum Anlass, noch einmal meinem Unmut über Menschen Ausdruck zu verleihen, die Religiosität zum Menschenrecht hochstilisieren und so tun, als sei Diskriminerung aufgrund von Religiosität vergleichbar mit der auf der Basis von Hautfarbe oder Geschlecht — Religion kann man sich aussuchen, und daran daß man für seine Entscheidungen verantwortlich ist, kann ich beim besten Willen nichts anrüchiges finden.
Now playing:
Type O Negative — We hate everyone
Tuesday, August 1. 2006
 Oh. My. G-d. Well, I guess sith happens. And then, it's the season for weird crosses, non?
And then of course, George started it, didn't he? No, not the mog ("I'm a mog: half man, half dog. I'm my own best friend!" ) — I'm talking about Grievous, this " cross between Zorak and Robocop."
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Comments
Mon, 05.01.2009 05:33
Fri, 02.01.2009 22:46
Fri, 02.01.2009 15:11
Wed, 31.12.2008 18:57
Wed, 31.12.2008 16:38