Tuesday, May 24. 2005
 Tagesaktuell habe ich eine kleine Diskussion auf einem gewissen IRC-channel losgreten.
Tagesaktuell? Nein!
Vor etwa sieben Jahren gab es die Amica neu. Das ist so eine Frauenzeitschrift. Irgendeine Frauenzeitschrift? Noch mal nein! Denn neben stereotypischen "Frauenthemen" enthielt das Magazin Artikel, mit denen es locker Stern, Focus und PM übertrumpfte und damit zum raketengleich zum Magazinolymp schoss. Der Beweis, daß "etwas weniger anspruchsvoll als der Spiegel, aber spassiger und bunter" durchaus nicht "blöde" bedeuten musste, war erbracht. Und wo sonst konnte man lesen, was es bei Dior neues gab, und dann blätterte man um, und dann standen da Sachen wie, wir benötigen noch 4 % Landwirte in der Bevölkerung statt früher 96 %; in der Produktion sieht's ähnlich aus, und Ihr werdet sehen, mit dem Service schaffen wir das auch noch — die Arbeit ist alle, Mädels, gewöhnt Euch dran! Hört auf, Arbeitsverhältnisse mit Menschwürde zu verwechseln! Ja, so waren sie! Heute müsste man dafür eine Vogue und eine Emma zusammenkleben!
Continue reading "Der Newcastle Amica Stammtisch"
 Neben einigen "Pflichtsprachen", denen jeder ITler schon einmal begegnet ist — seien das C, C++ oder Java für Ingenieurinnen oder Skriptsprachen für Admins und Webdesigner — gibt es die "Kür": Programmiersprachen, die eher selten in der freien Wildbahn anzutreffen sind und deren Existenzberechtigung sich dem prozedural vorbelasteten Programmierer nicht unmittelbar erschliesst. Im Folgenden wollen wir alternative Typmodelle aufzeigen, die Vorteile funktionaler Sprachen beleuchten, und schliesslich anhand von Beispielen einige ausgewählte Sprachen gegeneinander abgrenzen.
Continue reading "Starke Typen, oder Die Kür hat keine Nebeneffekte"
Thursday, May 19. 2005
 Ich habe etwas interessantes herausgefunden.
Also, ich hol mal etwas weiter aus. Letztens sah ich einen Film, der hiess Subway. Das ist, wenn Luc Besson einen Film macht mit Isabelle Adjani, Christophe Lambert, und Jean Reno.
So. Nun fällt aber auf, dass Jean Reno in dem Film aussieht wie Weird Al. Da fragt man sich natürlich gleich, wieso ist das so.
Dann stellt man fest, oha, der ist aus den 80ern, Jean Reno ist jetzt 2o Jahre älter.
Dann aber fragt man sich, aber wie kann das sein? Wieso wird Jean Reno älter?
Also, dass Isabelle Adjani nicht älter wird, ist ja völlig in Ordnung, ich meine, wo kämen wir da hin.
Rein rechnerisch, das habe ich nachgeschlagen, müsste Frau Adjani jetzt etwa fünfzig sein. Das ist natürlich kompletter Blödsinn.
Für mich war das ohnehin klar — Isabelle Adjani würde für mich immer die Wunderfrau aus Mortelle Randonnée bleiben.
Aber solchen intuitiven Geheimwissens der Frauen bedarf es gar nicht, denn das weiß ja jeder, der einen aktuellen Film mit ihr gesehen hat. Ich stelle fest: Ich werde gar nicht irre. Das ist gar keine romantische Verklärung. Die sieht immer noch ganz genau so aus wie vor zwanzig Jahren!
Daher meine Theorie: Verjüngung findet bereits statt. Nur eben nicht für alle, sonst wäre die Welt ja auch sofort voll, wenn niemand mehr stürbe.
Jedes Jahr wird gewählt, wer würdig ist.
In Frankreich ist das selbstverständlich Frau Adjani, wer sonst.
So erhalten die Menschen Hoffnung, Symbole, Ikonen.
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Comments
Mon, 05.01.2009 05:33
Fri, 02.01.2009 22:46
Fri, 02.01.2009 15:11
Wed, 31.12.2008 18:57
Wed, 31.12.2008 16:38