Friday, March 30. 2007
 Und wo ich gerade dabei bin: für KDE gilt ähnliches wie für den iPod — schlechter als andere ist es wahrscheinlich auch nicht, aber es sind doch noch deutlich mehr Ecken und Kanten dran, als man von einem "Produkt" erwarten würde, das solche Lobgesänge erfahren hat und seit so langer Zeit mit soviel personpower beharkt wird.
- Warum bildet sich amarok ein, es müsse andere widgets benutzen als alles andere?
- Wieso meint amarok dass es schlau sei, mehrere Fehlermeldungen so hintereinander zu stapeln, dass man davon nur eine lesen kann? Und wo ist bitte das "vorherige Fehlermeldungen"-panel?
- Was ist das eigentlich für ein Gelalle von wegen manuals? Noch nie hatte eines von diesen KDE-manuals an entscheidender Stelle etwas anderes stehen als TBD, wenn ich etwas nachschlug. Sehe ich ja ein, dass coder nicht unbedingt gute manual-Schreiber sind, aber dann bitte auch nicht so tun, als ob.
- Wieso schmiert Konquie ab, wenn ihm der Name des iPod nicht passt?
- Überhaupt tolle Architektur, dieser Konquie — wir verknoten mal alles mit der selben Applikation, dann reisst es wenigstens gleich allen aktuellen Stand mit in den Abgrund, wenn es wieder auf die Fresse fliegt.
- Man sagt mir, dass Konquie schon beim Laden rendern würde, wo er kann. Auf eine ganze Reihe Seiten muss ich aber scheinbar trotzdem bis zum letzten übertragenen byte warten, wo ich das bei den Geckos nicht muss.
- Ach wäre das schön gewesen, wenn Konquie wie die anderen browser bei Rechtsklick auf den Vorwärts- bzw. Rückwärtspfeil die History passend (Seiten vor / nach dieser) up-poppen würde. Dass die web-shortcuts keine bookmarks sind, sondern eine einzelne Liste, die upzudaten auch noch glorios langsam ist, ist auch so ein Punkt. Diese beiden Punkte sind aber möglicherweise Geschmackssache, ebenso wie dass ich bei n "nächste (ungelesene) Nachricht" im akregator erwarte, und nicht "nächsten feed." Das kann man aber ja einstellen, und zwar jeweils mit Alternativ-hotkey. Für letzteres übrigens ein grosses Lob. Mein amarok (das langsamste Programm der westlichen Welt, insbesondere wenn man den Kardinalfehler macht, das
moodin -Plugin einzuschalten) hat sogar eine keymap (mit Super-A, play z.B. ist also Super-A-P), dafür noch mal ein Lob auf dem Lob. Andererseits, wer solche behornten defaults ausliefert (bei denen Control-U eine Nachricht "unread " setzt, Control-I "important ," während Control-R "read " für den ganzen feed setzt!?), der hat auch Wiedergutmachung zu leisten. ; )
- Muss das sein, dass akregator drei mal am Tag an Einträgen reproduzierbar verstirbt? Dass da keine Forms funktionieren? Und manche Einstellungen die man im Konquie gemacht hat stillschweigend ignoriert werden? Und wieso merkt sich das …teil eigentlich nie die Anzeigeeinstellungen (
"nur ungelesene Nachrichten" usw.)? Und wieso zeigt es überhaupt feeds in der Liste an, in denen es gar keine neuen Nachrichten gibt? Übersichtlich ist das nicht gerade.
- Dass die Konfiguration von (kicker-) panels wirr wird, wenn man mehr als ein
panel eines Typs haben möchte, brauche ich nicht extra zu erwähnen, oder? Oder dass manchmal deren transparency settings kaputt gehen bzw. nur noch auf Teile des panels wirken? Und letzteres, obwohl es sich um ein gelock tes panel handelt? (Ähnliches mag für das theming gelten, aber das will ich mal großzügig auf baghira schieben.)
- Hatten die im kdm nicht zwischenzeitlich mal user/root icons, die nicht männlich waren? Wo sind die geblieben? Oder hat das Suse verbockt?
- Wie lange haben die eigentlich gebraucht, um ihrem Editor das cursor-Blinken abzugewöhnen? Das ist doch eine der grundlegendsten Funktionen überhaupt, simpel zu bauen, und ein absolutes KO-Kriterium. Außerdem konnte
konsole das zu der Zeit ja auch schon. (konsole ist bei mir gerade zugunsten von gnome-terminal rausgeflogen; g/t kann richtige Transparenz, konsole hingegen kommt mit seiner Transparenz immer mal wieder durcheinander. Dafür scheint mir aber die Terminal-Emulation von konsole besser zu sein. :-/ Ich glaube, ich möchte ein Eterm mit richtiger Transparenz. Aus RPMs. Und libast-RPMs. Könnte ich auch selber bauen, klar, aber ich bin ja schon groß.)
- Apropos Editor. Dass kdevelop beim ersten Versuch es für ernsthaftes development zu verwenden versagt hat, schrieb ich ja bereits. Letztens war ich übrigens auf einem workshop, da benutzte einer vim, und die anderen xemacs. Niemand benutzte kdevelop.
Darüber, daß z.B. ktray abstürzt, wenn ein icon aus dem tray kullert, so daß man das überhaupt nur benutzen kann, wenn man es vorher in ein while : wickelt, habe ich schon gleich gar nicht geschrieben. Oder darüber, wie kaputt superkaramba schon konzeptionell ist. Oder, oder, oder … Die Diskussionen, was denn nun KDE ist (die baselibs? bestimmte Pakete/repositories? jedes Programm mit K?), wird es natürlich trotzdem geben.
KDE, K Desktop Environment and the KDE Logo are trademarks of KDE e.V.
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